A.p.e. Ambulantes Pädagogisches Einsatzteam
 
 

 

Rechtsbasis

  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfen nach den §§ 1, 8, 8a, 9 sowie §§ 11 – 14, §§ 16 – 21, §§ 27 - 31, §§ 35 + 35a, §§ 36, 41 KJHG / SGB VIII
  • Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung nach den §§ 53 - 60, §§ 97 - 98 SGB XII
  • Prävention und Selbsthilfe nach § 20 SGB V
  • nichtärztliche sozialpädiatrische psychologische, heilpädagogische und psychosoziale Leistungen nach 43a SGB V

In unserem beruflichen Handeln sind uns hierbei die §§ 8 + 36 KJHG / SGB VIII besonders wichtig:
Die Partizipationsangebote sind im Kinder- und Jugendhilfegesetz durch Regelungen vorgeschrieben. Dort wird eine Beteiligung des jungen Menschen an folgenden Punkten gefordert: 

  • § 8 KJHG: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Beteiligung entsprechend ihrem Entwicklungsstand, an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen sowie der stationären Jugendhilfe; ferner haben sie Anspruch auf Beratung durch das Jugendamt.
  • § 36 KJHG: Personenberechtigte, Kinder und Jugendliche sind vor der Entscheidung über mögliche Folgen der Inanspruchnahme einer bestimmten Hilfe zu informieren und zu beraten. Sie sollen an der Erstellung des Hilfeplans, an der Feststellung des Bedarfs und am Verlauf des Hilfeplans beteiligt werden.

Unsere Aufgabe ist es, diese gesetzlich verankerten Beteiligungsangebote auf unser berufliches, pädagogisches Handeln zu übertragen und umzusetzen. Besonders bei jungen Erwachsenen ist die Mitwirkung nicht nur erwünscht sondern vertraglich im Hilfeplan als Mitwirkungspflicht verankert und wird auch auf der Beziehungsebene individuell eingefordert.
Ohne aktive Beteiligung des jungen Menschen macht die Betreuung wenig Sinn und muss beendet werden.
Da die gesellschaftliche Prägung von Kindern und Jugendlichen bereits vor dem 12. Lebensjahr stattfindet ist es notwendig, Partizipation schon früh zu ermöglichen.

 
         
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